Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung (WMI)

Walther-Meißner-Straße 8
85748 Garching b. München

Direktor: Prof. Dr. Rudolf Gross

Telefon 0 89/28 91 42 02
Telefax 0 89/28 91 42 06

E-Mail:   sekretariat@wmi.badw.de 
Internet: www.wmi.badw.de

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Das Walther-Meißner-Institut (WMI) wurde 1967 auf Betreiben von Heinz Maier-Leibnitz auf dem Hochschulgelände in Garching eingerichtet und ist nach der Zahl der Mitarbeiter die zweitgrößte Einrichtung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München. Es trägt den Namen „Walther-Meißner-Institut“ nach dem Begründer der Kommission für Tief-temperaturforschung (1946).

Die Forschung am WMI ist auf die Tieftemperatur-Festkörperphysik ausgerichtet. Im Bereich der Grund-lagenforschung konzentrieren sich die Forschungsarbeiten auf die Phänomene Supraleitung (z.B. Hochtemperatur-Supraleiter, organische Supraleiter) und Magnetismus (z.B. ferromagnetische Oxide, magnetische Schichtsysteme), sowie die Physik niedrigdi-mensionaler und mesoskopischer Systeme.

In angewandten Forschungsprojekten werden spezielle Methoden und Verfahren der Tief-temperaturtechnik, neuartige Bauelemente für die Supraleitungs- und Magnetelektronik und die Quanteninformationsverarbeitung, sowie Nanostrukturierungstechniken entwickelt. Bei der Materialpräparation werden modernste Methoden der Dünnschichttechnologie und der Einkristallzucht zur Herstellung von supraleitenden und magnetischen Systemen, organischen Leitern und Funktionskeramiken eingesetzt.

Eine wichtige technische Einrichtung des WMI ist die Heliumverflüssigungsanlage zur Versorgung der Münchener Universitäten mit flüssigem Helium.