Heimatpflege

ORTSCHRONIST 

Dr. Michael Müller
Rathausplatz 3
85748 Garching b. München
Tel. 0 89 / 3 20 89-2 91
Fax 0 89 / 3 20 89-2 98
E-Mail:

Seit 1983 gibt es in Garching das Ehrenamt eines Ortschronisten und Archivars. Das Aufgabengebiet umfasst die Erforschung der Geschichte Garchings sowie die Sammlung von Ausstellungsgegenständen für eine geschichtlich-heimatkundliche Sammlung.

 

Hier schreibt Dr. Michael Müller zu geschichtlichen Einzelthemen:

 

SCHRIFTTUM ÜBER GARCHING
Für Interessenten an der Geschichte der Stadt stehen mehrere Bücher in der Stadtbücherei zum Ausleihen zur Verfügung.

 

  • Das älteste Werk stammt aus der Feder des Garchinger Lehrers Hans Stieglitz aus dem Jahre 1909, »Der Lehrer auf der Heimatscholle« (Neuauflagen 1913, 1921).
  • 1964, Gemeinde Garching, ein Heimatbuch »Garching - vom Heidedorf zum Atomzentrum«
  • 1979, Gemeinde Garching, »Garching b. München - Aus Gouuirichinga wurde Garching«
  • 1981, Gemeinde Garching, »Garchinger Vereinschronik«
  • 1986, Dr. Odward Geisel »Die Straßen- und Wegnamen in der Gemeinde Garching«
  • 1988 und 1992, Dr. Odward Geisel, zwei Bildbände »Garching in alten Ansichten«
  • 1990 zur Stadterhebung, Dr. Odward Geisel, »Stadtführer«
  • 1995, von Elsa Bechmann redigiertes Erinnerungsbuch »Schicksalswende 1945«
  • 1996, Sepp Biller, Gedichtband »Garchinger Gschicht’n«
  • 2001/02, Stadtbücherei, CD-ROM von einer Reihe von Erzählabenden mit älteren Garchingern
  • 2002, Dr. Odward Geisel, Orts-Chronik »Garching bei München - Spuren des Zeitgeschehens«
  • 2004, Rudi Naisar, CD-ROM »Alte Hochbrücker erzählen«
  • 2005, Elsbeth Bösl, Nicole Kramer und Stephanie Linsinger, »Die vielen Gesichter der Zwangsarbeit - ›Ausländereinsatz‹ im Landkreis München 1939 - 1945«, in dem auch Schicksale von Zwangsarbeitern in Garching beschrieben worden sind
  • 2006, anlässlich der Eröffnung der U-Bahn, Stadt Garching b. München, Chronik »Der Garchinger U-Bahnbau«
  • 2015, zur 1100-Jahr-Feier wird ein neues Werk erscheinen.

 Mit Ausnahme des 2. Bandes »Garching in alten Ansichten« sind alle oben genannten Bücher vergriffen.

 

1100-JAHR-FEIER IM JAHRE 2015 

Zur 1100-Jahr-Feier ist im November eine überarbeitete Fassung der Garchinger Ortschronik erschienen. Eine besondere Aufmerksamkeit hat die Zeit ab 1900 erhalten, ohne allerdings die früheren Zeitepochen zu vernachlässigen.

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1100 Jahre lebendige Geschichte auf 500 Seiten

Die vergangenen 1100 Jahre unserer Stadt werden in der Garchinger Ortschronik mit einem außerordentlich umfangreichen und ebenso liebevoll gestalteten Text- und Bilderschatz gewürdigt.

Die Stadtchronik „Unser Garching – 1100 Jahre lebendige Geschichte“

  • 2,8 Kilogramm schwer
  • 544 Seiten dick
  • 1200 Fotos
  • gelungenes Layout
  • lesefreundliche Kapitellängen – die jederzeit den Wiedereinstieg ermöglichen
  • und ein spannender Inhalt

Erhältlich im Rathaus, beim Kartenvorverkauf des Kulturreferates und in der Stadtbücherei zu den üblichen Öffnungszeiten sowie bei der Buchhandlung Sirius zum Preis von 39.90 Euro.

 

Eine andere Chronik

„Unser Garching“ ist eine „etwas andere“ Chronik. Sie entstand aus der Mitte der Ortsgemeinschaft und wurde seit 2012 von mehr als 30 Garchingern, größtenteils ehrenamtlich und unentgeltlich, geschrieben.

So entwickelte sich eine spannende und vielseitige Lektüre, die Garchings Geschichte aus vielen Blickwinkeln zeigt. Auch auf die Bildauswahl wurde viel Wert gelegt. Insgesamt sind in der Chronik 1200 Fotos enthalten, die einen tollen visuellen Eindruck vermitteln.

 

Dank an die Beteiligten

Der Dank gilt in erster Linie den Autoren, die mit großem Engagement zum Gelingen dieses Werkes beigetragen haben, ihr ganzes Wissen in die Waagschale warfen und mit der Fotoauswahl (insgesamt 1200 Bilder!) ihrem jeweiligen Kapitel einen tollen visuellen Eindruck vermittelten. Er gilt aber auch vielen Garchingern, die Auskünfte gaben und Unterlagen, Dokumente oder Fotos zur Verfügung stellten; außerdem den städtischen und staatlichen Archiven und ihren Mitarbeitern, dem Münchner Merkur und der Süddeutschen Zeitung sowie zahlreichen weiteren Unterstützern, deren Namen hier aufzuzählen den Rahmen sprengen würde. Großer Dank gilt auch dem Volk Verlag, der aus der ursprünglichen Loseblattsammlung ein repräsentatives Buch machte.

Nicht zuletzt soll diese Chronik auch dem Andenken von Dr. Albert Probst gewidmet sein, der mit seinem Erinnerungen und Kenntnissen nicht nur seine eigenen, sondern viele Beiträge der Chronik prägte und im März 2015 völlig unerwartet verstorben ist.

Projektleitung im Rathaus:
Helmuth Kammerer
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