Biotonne und Gartenabfälle

Mit diesem Sammelsystem sollen alle organischen Küchen- und Gartenabfälle erfasst werden, die noch über die Restmülltonne entsorgt werden.

Kurz zusammengefasst, das Wichtigste zur Biotonne:

  • Freiwillige Nutzung der Biotonne, aber Verpflichtung zur Trennung organischer Abfälle
  • Es werden 80l, 120l und 240l braune Biotonnen eingeführt.
  • Die Biotonnen können über den Handel oder den Abfuhrunternehmer bezogen werden.
  • Die Biotonnen werden wöchentlich geleert.
  • Für die Biotonnen wird keine Gebühr erhoben.

Warum eine Biotonne ?

Über ein Drittel des Restmülls besteht aus organischen Abfällen. Dieser "Bioabfall" kann über die Biotonne und die Eigenkompostierung wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden.

Durch die Einführung der Biotonne im Januar 1998 können nun alle Bürger Ihre organischen Abfälle zur Wiederverwertung geben. Ziel ist es, möglichst alle organischen Abfälle mit der Biotonne gesondert zu erfassen und damit die Müllmenge zu verringern.

Die eingesammelten Bioabfälle werden in der Vergärungsanlage des Landkreises München in Kirchstockach verwertet. Dabei wird aus den Bioabfällen Torfersatz und Energie gewonnen.

Es besteht keine Verpflichtung eine Biotonne bereitzustellen. Allerdings gilt eine Trennpflicht für kompostierbare Abfälle. Das bedeutet, wer sich gegen die Biotonne entscheidet, muss seine organischen Abfälle selbst kompostieren und/oder die Häckselaktionen bzw. Abgabemöglichkeit für Gartenabfälle nutzen. Eine Entsorgung dieser Abfälle über die Restmülltonne ist nicht mehr möglich.

 

Biotonne und Eigenkompostierung

Wer selbst kompostiert, sollte dies auch weiterhin tun oder mit der Eigenkompostierung beginnen. Die Biotonne kann in diesem Fall die Eigenkompostierung ergänzen, denn sie eignet sich für organische Abfälle wie Speisereste etc., deren Verwertung im eigenen Komposter Probleme bereitet.

Für Eigenkompostierer bietet sich die Gemeinschaftsbiotonne an. Bei der Gemeinschaftsbiotonne können mehrere Nutzer zusammen eine Biotonne bereitstellen.

Mit der Einführung der Biotonne, wird die Abholung von Gartenabfällen auf Abruf mit den 70l und 120l Papiersäcken eingestellt. Bei der Gartenabfallabholung auf Abruf werden dann nur noch zu häckselnde Gartenabfälle (Baum- und Strauchschnitt) abgeholt, die wie bisher zu bündeln sind. Die beiden Häckselaktionen im Jahr und die Abgabe von Gartenabfällen bei der Fa. AR Recycling bleiben bestehen.

 

Tipps zur Biotonne

Standort

Die Biotonne nicht in die Sonne, sondern an einen schattigen Platz (Müllbox) stellen um vorschnelle Gärungsprozesse zu vermeiden.

Befüllung

  • Wickeln Sie Ihre Bioabfälle in Zeitungspapier oder legen Sie Ihr Vorsortiergefäß mit Papier (Papiertüten) aus. Dies verhindert Geruchsprobleme und Madenbefall.
  • Legen Sie auch den Boden der Biotonne mit Zeitungspapier aus, um Feuchtigkeit zu binden.
  • Geben Sie nur gut abgetropfte Küchen- und angetrocknete Gartenabfälle in Ihre Biotonne.
  • Verdichten Sie nicht den Inhalt Ihrer Biotonne

Reinigung

Eine regelmäßige Reinigung der Biotonne verhindert Anhaftungen, die meist Ursache für Geruchsbelästigungen sind.

Was darf in die Biotonne ?

  • Küchenabfälle
    - Obst- und Gemüseabfälle
    - Speisereste ( mit Fleisch- und Fischresten )
    - verdorbene Lebensmittel ( ohne Verpackungen ! )
    - Brot- und Gebäckreste
    - Kaffeefilter, Teebeutel
    - Eier- und Nussschalen
  • Gartenabfälle
    - Blumen, Laub
    - Strauch-, Rasenschnitt
    - Reisig, Wurzeln
    - Topfpflanzen
  • Sonstiges
    - Papiertaschentücher
    - Küchenpapier
    - Blumenerde
    - Zeitungspapier zum Einwickeln

 

   

D A S   N I C H T:

- Plastiktüten
- Windeln
- Asche
- Staubsaugerbeutel
- Straßenkehricht
- Zigarettenkippen
- Katzenstreu
- Tapeten
- Kerzen
- Holzabfälle
- Verpackungen wie Dosen, Kartonagen etc.

 

 

Noch Fragen ?

Weitere Informationen unter der Telefonnummer: 089/32089-140
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