Coronavirus: Informationen, Kontakte, Verhaltenshinweise, Verfügungen

2020-03-10 10:00

Vor dem Hintergrund der vermehrten Corona-Infektionen auch im europäischen Raum hat das Landratsamt München alle relevanten Informationen für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis München unter www.landkreis-muenchen.de/coronavirus gebündelt.

Durch Klick auf die roten Links kann zu den entsprechenden Informationen gelangt werden.

Handzettel mit den wichtigsten Hinweisen und Verhaltensmaßnahmen sowie zentralen Ansprechpartnern.

  • Wie bei sämtlichen Infektionskrankheiten rät das Gesundheitsamt auch in Bezug auf das neuartige Coronavirus dazu, die klassische Hygieneetikette einzuhalten, um Ansteckungen zu vermeiden. Dazu gehört beispielsweise häufigeres Händewaschen, die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln, das Meiden von Menschenansammlungen oder Begrüßungen per Handschlag.
  • Die Stadt Garching weist die Bürgerinnen und Bürger in diesem Zusammenhang darauf hin, dass viele Anliegen auch per Telefon- und E-Mail mit den Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeitern statt in persönlichen Vorsprachen geklärt werden können.

Informationen für die Eltern: Was müssen Sie wissen und beachten?

Empfehlungen für Schulen und Kindergärten: Allgemeine Empfehlungen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen


Allgemeinverfügung: Reiserückkehrer aus Risikogebieten dürfen ab sofort für 14 Tage keine Schule oder Kita besuchen

Aus der Empfehlung wird eine Anweisung: Während bislang galt, dass
Reiserückkehrer aus Risikogebieten für 14 Tage nach ihrer Rückkehr keine
Schule oder Kindertagesstätte besuchen sollen, dürfen sie es ab sofort nicht
mehr. Dies hat das Bayerische Gesundheitsministerium nun in einer
Coronavirus-Allgemeinverfügung zum Besuch von Schulen, Kindertagesstätten,
Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten erlassen.

Schüler und Kindergartenkinder dürfen demnach zum Beispiel nach ihrer
Rückkehr aus Südtirol für 14 Tage nicht in die Schule bzw. Einrichtung. Wenn
also zum Beispiel ein Schulkind am Ende der Faschingsferien am 1. März aus
einem Risikogebiet nach Bayern zurückgekehrt ist, darf es die gesamte nächste
Woche nicht in die Schule gehen.

Einrichtungen dürfen Kinder nicht betreuen
Erhält der Träger bzw. das Personal einer Schule, Kindertageseinrichtung oder
Heilpädagogischen Tagesstätte oder eine Tagespflegeperson Kenntnis davon,
dass die Voraussetzung für das angeordnete Fernbleiben erfüllt sind, dürfen die
betreffenden Schülerinnen und Schüler sowie die Kinder nicht betreut werden.
Der genaue Wortlaut der Allgemeinverfügung ist im Internet auf folgender Seite
abrufbar: https://www.stmgp.bayern.de/wpcontent/uploads/2020/03/20200306_stmgp_allgemeinverfuegung_coronavirus.pdf

Südtirol zum Risikogebiet erklärt
Südtirol war am Donnerstagabend vom Robert Koch-Institut als Coronavirus-
Risikogebiet eingestuft worden. Risikogebiete sind laut RKI-Definition „Gebiete, in
denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden
kann". In Italien gehören dazu außerdem die Region Emilia-Romagna, die
Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region
Venetien. Sämtlich Risikogebiete sind immer tagesaktuell unter folgendem Link
abrufbar:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html 

 

 



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