Präsentation zur Veranstaltung „Genossenschaftlicher Wohnungsbau in der Kommunikationszone“

2019-10-21 12:17

Am 15. Oktober lud die Stadt Garching zu einer Informationsveranstaltung zum genossenschaftlichen Wohnungsbau in der Kommunikationszone ein, auf der über den allgemeinen Planungsstand sowie über Zweck und Inhalte von genossenschaftlichem Wohnen informiert wurde. Das Interesse der Garchingerinnen und Garchinger war ob dieses wichtigen Themas ausgesprochen groß. Die Stattbau München GmbH, welche die Stadt Garching bei der Entwicklung genossenschaftlichen Wohnens berät, erläuterte an diesem Abend die Merkmale und Prinzipien von Genossenschaften und gab eine Einführung, wie ein Garchinger Weg für genossenschaftliches Wohnen aussehen kann.

Die PowerPoint Präsentation der Stattbau München GmbH kann hier eingesehen werden.

Zudem findet sich hier die Initiative zur Gründung der ersten Wohnungsbaugenossenschaft in Garching, die von Bastian Dombret ins Leben grufen wurde.

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Mit der Entwicklung der Kommunikationszone – rund 30 Hektar zwischen Ortskern und Forschungscampus – bietet sich für die Stadt Garching die große Chance, im Rahmen der Sozialquote auch Wohnraum für Garchinger Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln. Insgesamt entsteht hier in mehreren Bauabschnitten Wohnraum für bis zu 2.700 Einwohner.

Aktuell läuft noch das Bauleitplanverfahren und auch der städtebauliche Vertrag mit den Vertragspartnern ist noch zum Abschluss zu bringen. Im Anschluss daran ist es notwendig, die Erschließungsarbeiten auszuschreiben, die voraussichtlich in den Jahren 2020/2021 stattfinden werden, so dass frühestens ab dem Jahr 2021 mit den Hochbauten in der Kommunikationszone begonnen werden kann.

In den nächsten Monaten sollen auch die Vergabekriterien für das Einheimischenmodell vom Stadtrat beschlossen werden. Erst wenn diese Kriterien definiert sind, wird es die Möglichkeit geben, sich auf eine Interessentenliste setzen zu lassen, nach der dann eine Zuteilung von Grundstücken bzw. Wohnungen erfolgt. Hierüber wird zu gegebener Zeit nochmals ausführlich und gesondert informiert.

Erklärtes Ziel der Stadt ist es, in der Kommunikationszone auch bezahlbaren Wohnraum für „Normalverdiener“ zu schaffen. Die Stadt Garching beabsichtigt deshalb, die vereinbarte Mindest-Quote von 7,5 Prozent aller Flächen für genossenschaftlichen Wohnungsbau öffentlich auszuschreiben. Denn neben der Bereitstellung von bezahlbarem Mietwohnraum für ihre Mitglieder bewirken die Genossenschaften auch eine Belebung der Nachbarschaft und des gesamten Quartiers.

Die Ausschreibung von Grundstücken für genossenschaftliches Wohnen ermöglicht es nicht nur bestehenden Genossenschaften, sich zu bewerben. Auch Garchinger Bürgerinnen und Bürger können aktiv werden und sich in einer oder mehreren Initiativen zusammenfinden, um gemeinschaftsorientiertes Wohnen zu realisieren.



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