„Kölner Masche“ in Garching: Gewerbetreibende seien vor Betrug gewarnt!

2019-09-24 10:35

Eine jüngst der städtischen Öffentlichkeitsarbeit zugespielte Information gibt Anlass, das Garchinger Gewerbe aktuell vor Bauernfängerei zu warnen.

Offenbar unseriöse Anzeigenverkäufer geben sich derzeit als Verlag aus, der angeblich vor einigen Jahren eine Bürgerinformationsbroschüre (im aktuellen Fall „hochwertiges Bürgermagazin“) herausgab, in welcher der Angesprochene damals inseriert habe. Nun wird dieser aufgefordert, erneut in der Neuauflage der Broschüre zu inserieren, und das zu nicht niedrigen Kosten. Diese „Kölner Masche“ heißt so, weil dieses Vorgehen vor etwa 15 Jahren in Köln in großem Umfang betrieben wurde.

Das perfide an der „Kölner Masche“: Den Angesprochenen wird dabei eine Anzeige als Referenz vorgelegt, die der Anzeigenschalter tatsächlich einmal in Auftrag gab; nur eben etwa in der Bürgerinformationsbroschüre, die die Stadt Garching im Oktober 2018 in Zusammenarbeit mit dem REBA-Verlag herausgab. So wird der Eindruck erweckt, der Anzeigenverkäufer habe schon einmal mit dem Betrieb zu tun gehabt und mit ihm Geschäfte gepflegt.

Einen ersten Hinweis auf einen Betrugsversuch in diesem Fall gibt die Anzeige selbst: Bei genauem Hinschauen kann leicht erkannt werden, dass diese aus einer Broschüre herauskopiert (schlechte Farben, unscharf, vertikale Streifen) und in das Angebotsanschreiben eingefügt wurde.

Sollten derlei Angebote Anlass zum Zweifel geben, steht die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Garching gerne für Fragen zur Verfügung: .

Auf keinen Fall jedoch sollte ohne eingehende Prüfung unterschrieben oder ein SEPA-Lastschrift Mandat erteilt werden!

 

 



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