10 neue Hörpfad-Stationen in Garching

2018-09-12 09:38

Vergangenen Samstag wurden 10 neue Hörpfad-Stationen in Garching vorgestellt. Damit gibt es nun, zusammen mit den fünf, die schon vor einem Jahr eingerichtet wurden, 15 Hörstationen, aus denen sich der „Hörpfad“ ergibt, wenn man sie abgeht. An interessanten Gebäuden und anderen Objekten im Ort sind Acryltafeln im DIN A4 Format angebracht mit einem meist historischen Bild,
einer Kurzbeschreibung und vor allem einem sog. „QR-Code“ (Quick Response Code).

Das ist ein quadratisches Muster, das eine Verbindung ermöglicht zu der Tondatei, die auf dem Server im Rathaus hinterlegt ist. Man braucht dazu ein Smartphone, auf dem man eine App namens „QR Code Reader“ (oder ähnlich) installiert hat. Damit scannt (photographiert) man das Muster, dann öffnet sich die Tondatei und man kann die zugehörige Geschichte anhören, die etwa drei Minuten dauert. Man kann auch direkt die Homepage der Stadt Garching aufrufen: "www.garching.de/Garching stellt sich vor/Geschichte/Hörpfad" und in naher Zukunft die „Klingende Landkarte“ des BR.

Der „Hörpfad für Garching“ ist offiziell ein Projekt der Volkshochschule im Norden des Landkreises München und des Bayerischen Rundfunks (BR). Unter Leitung des Heimatpflegers arbeiten eine Anzahl angesehener Garchinger die Texte aus, die dann zu Tondateien gestaltet werden. Am Samstag war auch Prof. Dr. Heinz-Gerd Hegering da, von dem vier neue Stationen stammen: Kirche Sankt Severin, Patrona Bavariae, Atomei und Leibniz Rechenzentrum (dessen Leiter er war).

Dabei waren auch zwei der Sprecher, Frau Andrea Hegering und Herr Dr. Volker Weinberg, ein Mitarbeiter des LRZ, sowie Frau Sonja Müller, die im Rathaus die Homepage betreut und unsere QR-Codes herstellt. Die Tontechnik betreut Herr Heinrich Führmann, die Grafik der Tafeln gestaltet Herr Jürgen Pichler.

Allen Beteiligten sei an dieser Stelle herzlich gedankt für ihre Arbeit an dem Projekt.

Dr. Michael Müller

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