Beschränkungen für öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen an stillen Feiertagen

2019-04-17 12:00

An sogenannten stillen Feiertagen gelten in Bayern Beschränkungen für öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen

Ein generelles Verbot für öffentliche Unterhaltungsveranstaltungen gilt an folgenden Feiertagen:

  • Aschermittwoch, Gründonnerstag, Buß- und Bettag, Allerheiligen, Volkstrauertag, Totensonntag von 2 bis 24 Uhr
  • Heiliger Abend von 14 bis 24 Uhr
  • Karfreitag und Karsamstag von 0 bis 24 Uhr

Musikdarbietungen/Konzerte:

Am Karfreitag sind alle Arten von Musikdarbietungen in Räumen mit Schankbetrieb generell verboten. Es herrscht absolutes Tanzverbot.

An den anderen stillen Feiertagen gilt das Tanzverbot ebenfalls. Ob Musik gespielt werden darf, hängt davon ab, welches Repertoire aufgeführt werden soll. Eine Ausnahmegenehmigung wird im Einzelfall geprüft.

Kabarett- , Varieté- und Zirkusdarbietungen:

Solche Darbietungen sind an den stillen Feiertagen grundsätzlich erlaubt. Jedoch ist dabei am Karfreitag das generelle Musikverbot zu beachten.

Sportveranstaltungen:

Sportveranstaltungen sind außer am Karfreitag und am Buß- und Bettag erlaubt.

Spielhallen:

Spielhallen müssen an den stillen Feiertagen geschlossen bleiben. Auch während der Hauptgottesdienstzeiten an Sonntagen und an gesetzlichen Feiertagen dürfen sie zwischen 7 und 11 Uhr nicht geöffnet sein.
Diese Regelung gilt auch für den Betrieb von Geldspielgeräten in Gaststätten.

Geschlossene Vergnügungen und Gesellschaften:

Geschlossene Gesellschaften, also zum Beispiel Familienfeiern, Geburtstage, Hochzeiten sind dann erlaubt, wenn tatsächlich nur ein geschlossener Personenkreis Zutritt zu der Veranstaltung hat und unbeteiligten Dritten der Zugang verwehrt bleibt.
Rechtliche Grundlagen“
Feiertagsgesetz (FTG)



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