Freistaat fördert Kooperation von acht Gemeinden in der „NordAllianz“

2018-09-26 16:09

Interkommunale Zusammenarbeit in den Landkreisen Freising und München
Freistaat fördert Kooperation von acht Gemeinden in der „NordAllianz“

Im Rahmen des Förderprogramms für die interkommunale Zusammenarbeit unterstützt die Regierung von Oberbayern eine neue Kooperation in den Landkreisen Freising und München: Die Gemeinden Eching, Neufahrn b.Freising und Hallbergmoos aus dem Landkreis Freising sowie die Gemeinden Ismaning, Oberschleißheim, Unterföhring und die Städte Garching b.München und Unterschleißheim aus dem Landkreis München haben sich zur „NordAllianz“ zusammengeschlossen. Sie erhalten einen Zuschuss von 46.500 Euro für die Errichtung einer gemeinsamen Geschäftsstelle.

Ziel des Projektes der „NordAllianz“ ist ein gemeinde- und landkreisübergreifendes Netzwerkinstrument, das zukunftsorientierte interkommunale Projekte initiiert und begleitet. Gleichzeitig wird die „NordAllianz“ die immer komplexer werdenden gemeinsamen Aufgaben koordinieren. Langfristig wollen die Beteiligten Wirtschaft, Wissenschaft und Wohnraumversorgung gemeinsam fördern und zu-sammen Konzepte entwickeln, die den veränderten Mobilitätsanforderungen entsprechen.

Hintergrundinformationen zum Förderprogramm

Grundlage der Förderung ist die „Richtlinie für Zuwendungen des Freistaates Bayern zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit“, die im März 2015 auf Oberbayern erweitert wurde. Das Förderprogramm unterstützt die Kosten der Vorbereitung und Durchführung neuer Projekte, die über Gemeindegrenzen hinausgehen und Vorbildcharakter für das Handlungspotential langfristig angelegter Zusammenarbeit haben. Die Regierungen können dafür als Regelzuweisung für die Durchführung eines entsprechenden Kooperationsprojektes bis zu 50.000 Euro gewähren. Für bestimmte Projekte kommen auch erhöhte Zuwendungen von bis zu 90.000 Euro in Betracht. Dies ist in Regionen möglich, die das Landesentwicklungsprogramm Bayern (LEP) als sogenannten „Teilraum mit be-sonderem Handlungsbedarf“ ausweist. Die Mittel stammen vom Bayerischen Staatsministerium des Innern und für Integration und wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Informationen zur Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit sind abrufbar unter
http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/aufgaben/allgemein/ikommz/ 



neuere Nachrichten
ältere Nachrichten