Maskenpflicht: Ausnahmeregelung für Hörgeschädigte

2020-05-11 14:41

Das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Geschäften, auf Märkten und im öffentlichen Nahverkehr ist Pflicht und ein wesentlicher Baustein zur Eindämmung von Covid-19.

Masken sind aber zugleich eine erhebliche Kommunikationsbarriere für hörgeschädigte Menschen. Das Mundbild ist abgedeckt und somit das für viele Hörgeschädigte so wichtige Absehen nicht mehr möglich. Die Sprache wird durch den eng anliegenden Stoff gedämpft.

Die neue, seit dem 5. Mai geltende Vierte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung enthält daher den für Hörbehinderte wesentlichen Zusatz, dass das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung zulässig ist, solange das Abnehmen zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist.
 


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