AGFK

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK), der die Stadt Garching seit 2012 als Gründungsmitglied angehört, hat Anfang März 2016 die Vorbereisung in Garching durchgeführt. Nach einer Vorbereisung, bei der die Kommunen ein Feedback zum Stand der Radverkehrsförderung sowie Handlungsvorschläge erhalten, erfolgt die Aufnahme in den Verein. Der endgültige Nachweis der Aufnahmekriterien muss innerhalb von vier Jahren nach Aufnahme in den Verein erfolgen. Der Nachweis ist die Voraussetzung für die Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“.

Kommunen die durch das Bayerische Staatsministerium des Innern als fahrradfreundlich ausgezeichnet wurden, erhalten vom Innenministerium als Anerkennung ihrer Leistungen eine Radzählstation

Zu den 2016 erfüllten Handlungsvorschlägen aus der Vorbereisung heraus gehört u.a. die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht, welche in verschiedenen Straßenzügen der Stadt angeordnet wurde. Dazu gehören Poststraße, Riemerfeldring, Mallertshofener Str, ein Teilabschnitt der Schleißheimer Str. sowie Bolzmannstr. und Ludwig-Prandtl-Str..

Weiterhin wurden umfangreiche Ausbesserungsarbeiten an den Radwegen mit einer Schotter/Splitt-Oberfläche durch den Bauhof der Stadt Garching durchgeführt. Dafür hatte die Stadt Garching eine spezielle Maschine angeschafft. Mit dieser universellen Mulchfräse, Steinbrecher Midipierre, von der Firma Seppi, konnten beste Ergebnisse im Verbund der Schottertragschicht mit der feineren Deckschicht erreicht werden. Neben kleineren Schadstellen auf verschiedenen Streckenabschnitten wurde 2016 hauptsächlich der westliche U-Bahn-Begleitweg zwischen der Allianz Arena und der Gutenbergstraße, sowie der Weg durch die Heide zwischen AR-Recycling und der Straße nach Eching aufbereitet.

Ein weiterer Punkt, der 2016 erfüllt wurde, ist die Durchführung einer Haushaltsbefragung zur Verkehrsentwicklung. Die Ergebnisse daraus sind in einem separaten Abschnitt beschrieben.