Sommer

IM SOMMER IST IN GARCHING VIEL LOS!

Überall wird geradelt, ob zum Eis essen, zum See, in den Biergarten oder zu Schule und Arbeit.
Das Fahrrad steht als ideales städtisches Verkehrsmittel für Bewegungsfreude, Schnelligkeit, Nachhaltigkeit, gesunde Mobilität und damit für urbane Lebensqualität. Durch verantwortungsvolles Verhalten und gegenseitige Rücksichtnahme können Sie dazu beitragen, der Radverkehr bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern einen hohen Stellenwert einnimmt,

Grundsätzlich gilt, dass Radfahrer die Fahrbahn benutzen dürfen. Nur wenn es eine mit den entsprechenden Verkehrszeichen beschilderte und damit benutzungspflichtige Radverkehrsanlage gibt, müssen Radfahrer diese benutzen. Auch bei benutzungspflichtigen Radwegen darf in Ausnahmefällen auf die Fahrbahn ausgewichen werden, z.B. wenn der Radweg durch Schnee, Sperrmüll, eine Baustelle, parkende Autos oder andere Hindernisse tatsächlich unbenutzbar ist. Alternativ kann das Fahrrad auf dem Gehweg geschoben werden.

Viele Fahrradfahrer fühlen sich auf den getrennt vom Autoverkehr angelegten Radwegen am sichersten.

In Garching ist daher beispielsweise das Radeln in der Fußgängerzone in Schrittgeschwindigkeit erlaubt.

Die Stadt fördert auch hier ein Miteinander aller Verkehrsteilnehmer.

 

Bitte beachten Sie zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer die wichtigsten Regeln:

Radweg Schild

Radweg

Benutzungspflichtige Radwege Wenn Sie dieses Verkehrszeichen sehen, haben Sie einen benutzungspflichtigen Radweg vor sich. Auf einem so gekennzeichneten Radweg müssen Radfahrer fahren, auch wenn sie meinen, dass sie auf der Fahrbahn besser vorankommen würden. Die Benutzungspflicht gilt jeweils für die Fahrtrichtung, die mit dem Schild gekennzeichnet ist. Auf einem Radweg kann also auch Gegenverkehr angeordnet werden. Meist sind es Bordsteinradwege, die mit dem Radwegzeichen ausgeschildert sind. Zunehmend werden aber auch Radfahrstreifen angelegt. Das sind Sonderwege für Radfahrer auf Höhe der Fahrbahn, die durch eine durchgezogene weiße Linie abgetrennt sind. Zu ihnen gehört ebenfalls das blaue Radwegschild.

Getrennter Geh und Radweg

Getrennter Rad- und Gehweg

Hier verlaufen Rad- und Gehweg nebeneinander. Das Schild steht meist zwischen den beiden Wegen.   Radfahrer dürfen nicht auf den Gehweg ausweichen, auch nicht zum Überholen.

VZ_gemeinsamer_Geh-Radweg

Gemeinsamer Geh- und Radweg

Auch hier dürfen Radfahrer nicht auf der Fahrbahn fahren, sondern müssen sich den Weg mit den Fußgängern teilen. Radfahrer haben keinen Vorrang, die Fußgänger müssen sie aber durchfahren lassen. Die StVO sagt, dass sie auf Fußgänger Rücksicht nehmen müssen. Das bedeutet, dass man als Radfahrer klingeln darf, um Fußgänger zu warnen, aber warten muss, bis sie den Weg frei machen. Als Radfahrer sollte man immer darauf achten, ob die Fußgänger das Klingelsignal gehört haben und wie sie darauf reagieren. Manchmal weichen Fußgänger erst mit Verzögerung aus und geraten dadurch vor das Fahrrad. Man darf sie aber auch nicht durch zu dichtes Vorbeifahren erschrecken – Fahrräder kommen ja lautlos und überraschend heran.

Gehweg_Schild

Gehweg 

Gehwege sind für Radfahrer über zehn Jahre tabu. Wer auf dem Gehweg fährt, gefährdet Fußgänger, aber auch sich selbst. Denn an Ausfahrten und Einmündungen kommt es zu gefährlichen Begegnungen mit Autofahrern. Bei Unfällen geben die Gerichte fast immer dem Radfahrer auf dem Gehweg die Alleinschuld. Fahren auf dem Gehweg ist grob verkehrswidrig und rücksichtslos. Trotzdem ist es immer wieder zu sehen. Oft sind es Radfahrer, die sich auf der Fahrbahn unsicher fühlen und auf den Bürgersteig ausweichen, weil kein Radweg vorhanden ist. Auf dem Gehweg sind sie tatsächlich aber viel stärker gefährdet. Das Gehweg-Schild steht nur an solchen Gehwegen, bei denen eine Klarstellung nötig ist.

Gehweg_Schild

           gehradfrei

Radfahrer frei 

Keine Benutzungspflicht für Radfahrer.

Solche Wege dürfen von den Radfahrern  benutzt zu werden, allerdings sind es keine Radwege, sondern Gehwege.

Weil es ein Gehweg ist, haben Fußgänger absoluten Vorrang vor dem Radverkehr. Radfahrer müssen ihre Geschwindigkeit an den Fußgängerverkehr anpassen. Bei Bedarf ist also anzuhalten.