Klimaschutzerklärung

Im Mai 2017 hat der Garchinger Stadtrat einstimmig beschlossen, dass sich die Stadt Garching der gemeinsamen Klimaschutzerklärung „Klima.Energie.Initiative 29++“ des Landkreises München und seiner Städte und Gemeinden anschließt.

Die Stadt Garching setzt sich damit zum Ziel, bis zum Jahr 2030 die jährlichen Pro-Kopf-Emissionen auf 6t CO² zu reduzieren - im Jahr 2009 lag die geschätzte Pro-Kopf-Emission in Garching noch bei 14,4t CO². Aus dieser Zielvorgabe heraus sollen konkrete Zwischenziele, auch als Maßstab für die regelmäßige Prüfung und Fortschreibung, entwickelt und verfolgt werden. Zur Erreichung des Ziels wird es künftig erforderlich sein, sämtliche städtische Baumaßnahmen, Verordnungen, Handlungsweisen etc. konsequent auf dieses abzustimmen.

Klimaschutzkonzept

Der Klimawandel ist die zentrale Herausforderung unseres Jahrhunderts. Um sich dieser zu stellen, hat der Garchinger Stadtrat bereits 2010 das „Integrierte Garchinger Klimaschutzkonzept“ beschlossen. Hierin sind Maßnahmen und Projekte aus diesen acht Themenbereichen des Klimaschutzes formuliert:

  • Klimaschutz in der Bauleitplanung
  • Energiemanagement in den kommunalen Liegenschaften und am Campus
  • Erneuerbare Energien 1 - Sonne und Wind
  • Erneuerbare Energien 2 - Nachwachsende Rohstoffe, Abfallwirtschaft und Geothermie
  • Mobilität und Verkehr
  • Industrie, produzierendes Gewerbe, Einzelhandel und Dienstleistungen
  • Bewusstseinsbildung, Verbraucherverhalten und Öffentlichkeitsarbeit
  • Klimaschutzmanagement, Verankerung des Klimaschutzgedankens im Stadtrat und in der gesamten Verwaltung

→ Das gesamte „Integrierte Garchinger Klimaschutzkonzept“ 

Seit der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes hat sich in Umweltschutz und Energiemanagement viel getan. Das Klimaschutzkonzept soll daher aktualisiert werden. Hierzu werden dann wieder Fachleute, Stadträte, Mitglieder der Verwaltung und engagierte Garchinger Bürgerinnen und Bürger eingeladen, an der Erstellung mitzuwirken. Ein zentrales Element ist das Energiemanagement in den kommunalen Liegenschaften. Es liegt unmittelbar in der Zuständigkeit der Stadt und ist damit ein wichtiger Baustein für das Klimaziel des Landkreises München für das Jahr 2030.