EWG: Kundenveranstaltung stieß auf große Resonanz

2012-03-16 12:14

 

EWG: Kundenveranstaltung stieß auf große Resonanz

 

Geschäftsführer Michael Weng, Erste Bürgermeisterin Hannelore Gabor  und Christian Nagel, Mitglied der Geschäftsleitung der E.ON Bayern AG, informierten die Kunden aus erster Hand über die aktuellen Entwicklungen der EWG. Partnerschaftlich und jeweils mit einer 50 % Beteiligung werden E.ON Bayern und die Stadt das Projekt fortführen. Schwerpunkt wird in den nächsten Jahren die Gewinnung weiterer Kunden vor allem entlang der bereits verlegten Fernwärmeleitungen sein.

Bürgermeisterin Gabor bestätigte die hohe Bedeutung der EWG für die Klimaziele der Stadt Garching. „Ich bin überzeugt, dass wir dauerhaft mit der Geothermie in Garching den richtigen Schritt zur Schonung unserer Umwelt und zur Unabhängigkeit der Energieversorgung für Bürger und Gewerbe gemacht haben“, glaubt Gabor die derzeitigen Anlaufschwierigkeiten bald überwinden zu können.

Die wichtigste Botschaft für die Kunden: Der derzeit günstige Preis bleibt stabil. Es wird weder Rabattaktionen noch Preiserhöhungen auf Grund der wirtschaftlichen Situation der EWG geben. Die Preisgleitklausel, die Vertragsbestandteil ist, behält selbstverständlich ihre Gültigkeit. Das Kleinkundenmodell, das im Herbst 2011 aufgelegt worden war, hat offensichtlich bei Interessierten zur Verunsicherung geführt. „Es zahlen alle Kunden für die gleiche Leistung mit einem vergleichbarem Anschluss auch den gleichen Preis“; so Geschäftsführer Michael Weng zur Preispolitik der EWG.

Die Zufriedenheit der rund 40 gekommenen Kunden bildete den Mittelpunkt des Abends. Weng erkundigte sich nach Optimierungsbedarf und Kritik rund um alle anfallenden Arbeiten, die mit dem Anschluss und die Belieferung durch die EWG einhergehen. Die Kunden zeigten sich ausnahmslos zufrieden und lobten die angenehme wohlige Wärme, die gute Luft, die kleine Wärmeübergabestation sowie die positive Preisgestaltung. Diese Zufriedenheit und das Lob der Kunden ist für alle Projektbeteiligten Motivation und Ansporn, das Projekt auch durch die leicht stürmischen Zeiten erfolgreich und zielorientiert weiter zu führen.

Einziger Kritikpunkt des Abends war die mangelnde Bekanntheit der vielen Vorteile der Versorgung durch die EWG bei vielen Garchingern. Der Geschäftsführer gelobte Besserung und forderte die Kunden zur Mithilfe auf: “Bitte erzählen auch Sie Ihren Nachbarn und Freunden von Ihren Erfahrungen - zufriedene Kunden sind die beste Werbung für uns.“

Die Planungen für das Biomasseheizwerk sind bis auf weiteres auf Eis gelegt. Die Verteuerung der Biomasse, die hohen Auflagen der Genehmigungsbehörde, der Regierung von Oberbayern, sowie der günstige Gaspreis ermöglichen derzeit keine wirtschaftliche Realisierung des Heizwerkes.

Aber auch ohne die Realisierung des Biomasseheizwerkes kann die fertiggestellte und technisch einwandfrei funktionierende Geothermieheizzentrale wirtschaftlich betrieben werden. Zudem strebt die EWG möglichst zeitnah den Ersatz des derzeit bei kalter Witterung zur Aufheizung des Geothermiewassers benötigten Öls durch Gas an. Hierzu werden aktuell drei Varianten geprüft.

Für die Zukunft hofft Weng, die ökologische Komponente noch weiter stärken zu können. „Die EWG steht uneingeschränkt zum Ziel der Energiewende und ich würde mir wünschen, möglichst schnell auch Anteile der Zuheizung durch Bioerdgas realisieren zu können“ ergänzt der Geschäftsführer.

 

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Mit großem Interesse informierten sich die Kunden über die Situation bei der EWG.

 

Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

 

Energie-Wende-Garching GmbH & Co. KG
Geschäftsführer Michael Weng

Schleißheimer Straße 91
85748 Garching
Telefon:            089 / 1891 779 - 0

 

 

Stadtverwaltung Garching

Frau Annette Knott

Rathausplatz 3

85748 Garching

Telefon:            089-320 89-149

 



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