U-Bahn-Sperrung

2013-01-31 11:57

Foto zur U-Bahnsperrung

 

Stadt startet Unterschriftenaktion zur geplanten U-Bahnsperrung

 Jetzt eintragen!

„Wir fordern, dass der Ersatzverkehr so konzipiert wird, dass er nicht mit Bussen sondern schienengebunden eingleisig, ggf. mit einer zusätzlichen Weichenverbindung direkt nach dem U-Bahnhof Freimann in Richtung Kieferngarten, erfolgen kann. Wir bitten Sie, dass Sie diese Forderung an die MVG mit Ihrer Unterschrift unterstützen.“

 

 

Hintergrund:

Vom 20. Mai 2013 bis August 2013 und ebenfalls im Sommer 2014 soll die U6 zwischen Kieferngarten und Studentenstadt wegen Brücken- und Gleisbauarbeiten voll gesperrt werden.

Nahezu zeitgleich steht die Sanierung mit Umbau der Garchinger Ortsdurchfahrt und nun auch noch auf der Autobahn die Sanierung der Fahrbahndecke an.

Die Stadt befürchtet einen Verkehrskollaps, da sicher viele U-Bahnnutzer auf das Auto umsteigen werden, wenn der Ersatzverkehr nicht funktioniert oder zu einer deutlichen längeren Fahrtzeit führt.

Die Stadt Garching wurde über die Sperrung erstmals ausführlich in einer offiziellen Pressemitteilung der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) vom 6. November 2012 informiert. Darin berichtet die MVG über die geplante Vollsperrung und einen Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Nordfriedhof und Fröttmaning. Lt. MVG handelt es sich um den bisher größten U-Bahn-Schienenersatzverkehr. Die vorliegenden Ausführungen zur Umsetzung sind dürftig und klingen für uns nicht realistisch. Auf ein gemeinsames Schreiben der Bürgermeister der Nordallianz sowie verschiedenerer Institutionen am Forschungscampus und namhafter großer und kleiner Garchinger Unternehmen, in dem die Offenlegung aller Konzepte gefordert wurde, kam keine zufriedenstellende Antwort. In dem Schreiben heißt es hingegen: „die  Baumaßnahmen in 2013 und 2014 wurden so gewählt, dass… eine möglichst lange spielfreie Zeit in der Allianzarena…. integriert werden kann.“ Gleichzeitig wird deutlich, dass die MVG an der Maßnahme wie geplant festhält, Alternativen werden nicht in Erwägung gezogen.

Die täglichen Pendler, die Studenten und die Garchinger Bürger scheinen hier wenig Gewicht zu haben.

In der Stadt regt sich heftiger Widerstand. Die Stadt hofft jetzt auf die Unterstützung der Bevölkerung sowie der  Fahrgäste der U6 und sammelt Unterschriften mit dem Ziel, längst fällige Gespräche mit den Verantwortlichen der MVG zu führen und diese zu einem Umdenken bewegen zu können.

Jetzt Unterschriftenliste herunterladen und eintragen.



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