Inzidenzwert im Landkreis München weiterhin hoch. Ampel auf Dunkelrot!

2020-10-22 10:00

Einheitliche Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung für ganz Bayern

Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis München steigt weiter
an. Damit ist klar: Es bleiben schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionszahlen
angezeigt.

Von Samstag, 17. Oktober 2020, an gelten dabei bayernweit und somit auch im
Landkreis die vereinheitlichten Regelungen, die die Bayerische Staatsregierung
am vergangenen Donnerstag vorgestellt hat. Die Corona-Ampel mit insgesamt
drei Warnstufen bezogen auf die 7-Tage-Inzidenz löst damit die seit Freitag,
16. Oktober, 0 Uhr, geltende Allgemeinverfügung des Landkreises München ab.
Diese wird mit Wirkung zum 18. Oktober 2020 aufgehoben.

UPDATE VOM 29. OKTOBER:

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist von Mittwoch auf Donnerstag minimal gestiegen. Laut Robert-Koch-Institut liegt der Wert nun bei 116,7 Fällen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Damit gehört der Landkreis weiterhin zur dunkelroten Ampel-Zone mit verschärften Corona-Schutzmaßnahmen.

Die Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden und an allen Plätzen, an denen Menschen dicht zusammenkommen sowie in den Grundschulen im Klassenzimmer gilt bereits seit der Stufe rot.

Klare Regelungen mit einheitlicher Corona-Ampel

Neben generellen Maßnahmen wie dem Mindestabstand von 1,5 Metern und den
allgemeinen Hygieneregeln ist für die drei Inzidenzkorridore unter 35, über 35
und über 50 klar geregelt, welche Maßnahmen landesweit von allen Kreisen und
kreisfreien Städten zu ergreifen sind, wenn die entsprechenden Werte erreicht
werden. Darüber hinaus kann ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt weitere
Maßnahmen erlassen, sofern dies notwendig erscheint. Sämtliche Maßnahmen,
die über die landesweiten Regelungen hinausgehen, sind dabei per
Allgemeinverfügung anzuordnen. Der Landkreis München will von dieser
Regelung jedoch vorerst keinen Gebrauch machen.

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Die Regelungen im Detail sind der aktualisierten Siebten Bayerischen
Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zu entnehmen ( https://www.gesetzebayern.
de/Content/Document/BayIfSMV_7 )

Landrat Christoph Göbel begrüßt die Einführung landesweit gültiger, einheitlicher
Maßnahmen: „Ich halte den Vorstoß der Bayerischen Staatsregierung für sehr
gut. Er folgt damit auch dem Ansinnen der Ministerpräsidentenkonferenz, die
Maßnahmen soweit möglich und sinnvoll zu vereinheitlichen. Dass die
Maßnahmen nun auch schon ab dem Signalwert von 35 Neuinfektionen pro
100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage teils deutlich strenger
ausfallen, als die von uns am Mittwoch zunächst verfügten Regelungen zeigt, wie
schnell sich die Lage zuspitzt. Wie bereits bei der ersten Welle können wir
gerade rund um Bayern und Deutschland herum beobachten, was auf uns
zukommen kann und aller Wahrscheinlichkeit nach auch kommen wird. Die
Maßnahmen der Staatsregierung geben uns den dringend benötigten
Handlungsrahmen vor. Wenn aber nicht jede und jeder Einzelne sich zum Wohle
der Gesellschaft einsichtig zeigt und die Maßnahmen ernst nimmt, stehen auch
die besten und durchdachtesten Maßnahmen auf verlorenem Posten. Ich möchte
eindringlich davor warnen, die aktuelle Entwicklung auf die leichte Schulter zu
nehmen. Es geht nicht darum, ob man an die Pandemie und ihre Auswirkungen
glaubt – es geht darum, das Infektionsgeschehen so gut und so lange wie
möglich zu beherrschen, solange wir das noch können. Sich an die sicher
manchmal unliebsamen aber im Endeffekt gut (er-)tragbaren Maßnahmen zu
halten, sehe ich schlicht und einfach als Bürgerpflicht, die wir alle zu erfüllen
haben.“

Weitere Informationen zu den geltenden Corona-Regeln gibt es auf der Website
des Landkreises unter www.landkreis-muenchen.de/coronavirus 



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