Auftreten des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet – Sperrungen vorübergehend aufgehoben

UPDATE (8.6.26):
Die Sperrung des Radschnellwegs am Schleißheimer Kanal sowie die des Weges auf der Westseite des Garchinger Sees wurden vorübergehend aufgehoben, da eine erste Lagebestimmung abgeschlossen ist. Die Wege werden unter Vorbehalt und auf eigenes Risiko wieder freigegeben. Es wird darauf hingewiesen, dass weiterhin eine Gefährdung durch den Eichenprozessionsspinner besteht.
Ursprüngliche Meldung:
Die Stadtverwaltung Garching informiert über das vermehrte Auftreten des Eichenprozessionsspinners in mehreren Bereichen des Stadtgebiets. Aktuell betroffen sind die Gebiete um den Garchinger See sowie am Radschnellweg entlang des Schleißheimer Kanals in Hochbrück. Der Weg auf der Westseite des Garchinger Sees sowie der entsprechende Abschnitt des Radschnellweges wurden gesperrt. Sollten weitere stark befallene Areale dazu kommen, werden diese veröffentlicht.
Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling, dessen Raupen feine Brennhaare entwickeln. Diese können bei Menschen gesundheitliche Beschwerden wie Hautreizungen, Juckreiz, Atemwegsbeschwerden oder allergische Reaktionen auslösen. Die Brennhaare können durch den Wind verbreitet werden und auch nach längerer Zeit noch wirksam sein.
Die Stadt Garching hat bereits erste Maßnahmen zur Gefahrenabwehr eingeleitet. Betroffene Bereiche werden kontrolliert, gekennzeichnet und bei Bedarf durch Fachfirmen behandelt. Ziel ist es, die Belastung für Bürgerinnen und Bürger möglichst gering zu halten und insbesondere sensible Bereiche wie Schulen, Kindertagesstätten und Spielplätze zu sichern.
Die Bevölkerung wird gebeten, befallene Bäume und Raupennester nicht zu berühren und betroffene Bereiche möglichst zu meiden. Hundehalterinnen und Hundehalter sollten ihre Tiere ebenfalls fernhalten.
Bürgerinnen und Bürger, die Nester des Eichenprozessionsspinners entdecken, werden gebeten, diese der Stadtverwaltung () zu melden.

